Benutzerorientiertes Projektmanagement

Das ist doch mal ein nettes Buzzword…oder?!

Kann es benutzerorientiertes Projektmanagement überhaupt geben? Wie kann man dieses erreichen?

Der Weg zu einem erfolgreichen Abschluss kann ausschließlich über den Kunden führen. Nur der Kunde entscheidet ob ein Projekt ein Erfolg oder Misserfolg ist. Im klassischen Wasserfall-Modell wird geplant, designed, programmiert und getestet. Erst dann wird dem Kunden eine Version vorgestellt und erst dann, nachdem ein Großteil an Manntagen bereits verbraucht wurde, erhält man Feedback von der einzigen Stelle, die entscheiden kann ob die Software in dieser Form sinnvoll ist oder nicht sinnvoll ist.

Hier kann der Weg zum erfolgreichen Abschluss des Projekts nur über die Einbindung des Kunden in den Softwareentwicklungs-Prozess sein. Weiters macht es keinen Sinn den gesamten Prozess zu durchlaufen, sondern sobald etwas verfügbar ist, dem Kunden zu zeigen und in kleinen „Häppchen“ die Entwicklung voranzutreiben.

Genau hier kommt der agile Ansatz ins Spiel. Der Kunde wird von Tag 1 in die Entwicklung eingebunden. Durch Releases in kurzen Zeitabständen kann man sehr gut überprüfen ob man am richtigen Weg ist. Durch die Einbindung des Kunden vom ersten Tag an ergibt sich ein weiterer Vorteil. Es können Grundsatzdiskussionen warum etwas so und nicht anders gemacht wurde, komplett umgangen werden, da der Kunde von Anfang an integriert wurde und er die Umsetzung abgesegnet hat.

Der Weg zum benutzerorientieren Projektmanagement kann also nur über Iterationen und die enge Zusammenarbeit mit dem Kunden führen!