3 agile Konzepte für den täglichen Gebrauch

Gerade am Anfang eines neuen Jahres stellen sich viele die Frage: „Wie kann ich  meine Arbeit produktiver und effizienter durchführen?“ Für dieses Thema gibt es unzählige Bücher und Blogeinträge. Ich möchte in diesem Post nicht auf die einzelnen Methoden eingehen sondern 3 Parallelen zu den Ansätzen agiler Methoden aufzeigen.

1. Weniger ist mehr!
Es bringt nichts den Arbeitstag mit einer langen Task-Liste zu starten. Es macht mehr Sinn sich auf wenige Punkte, dafür aber auf die wichtigen, zu fokusieren. Genau das ist einer der Kernpunkte agiler Methoden. Zuerst kommt die Kernfunktionen, dann kommt der Rest. Diese wird gemeinsam mit dem Kunden ausgearbeitet, denn nur der Kunde selbst kann entscheiden, was wirklich wichtig für ihn ist. Idealerweise kann man sogar mit den Endanwendern des Kunden sprechen und deren Input bekommen. Falls Sie sich jetzt denken, dass alles wichtig sei – das ist es nicht! Priorisieren Sie!

2. Pausen!
Um für längere Zeit produktiv zu sein sind Pausen essenziell. Dieser Punkt wird bei Extreme Programming GROSSgeschrieben. Hier wird die 40h Woche forciert – nur ein ausgeschlafener Programmierer ist ein effizienter Programmierer. Daher nehmen Sie sich pro Tag ausreichend Zeit für Pausen! Das hat zusätzlich eine positive Auswirkung auf Ihre Work-Life Balance!

3. Folgen Sie dem Pareto-Prinzip – die 80/20 Regel!
Oft kann man mit 20% des Aufwandes 80% des Ergebnisses erzielt werden. Eliminieren Sie daher jene Punkte in , die an diesem Tag nicht notwendig sind. Beim agilen Ansatz wird durch die enge Zusammenarbeit mit dem Kunden und die regelmäßigen Releases garantiert, dass man nicht am Ziel vorbeischiesst. Sonst passiert es, dass Funktionen, die anfangs geplant sind im endeffekt gar nicht gebraucht werden aber tortzdem kostbare Entwicklungszeit und damit Geld kosten.

Viel Spass beim Anwenden dieser agilen Methoden im Alltag!